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Keine Kho-pie!

Was ist der Unterschied zwischen Kommunikation und Kho-mmunikation? Die technische Kommunikation ist im Allgemeinen immer subjektiv. Meine Sicht der Dinge ist die "neue Art der Kho-mmunikation", die Türen für mehrere Zielgruppen in der Wertschöpfung öffnet.

In der Kommunikation werden Technologie und Verständnis sowie deren Originalität je nach Zielgruppe bunt gemixt. Diese Mixtur schafft immer neue Kombinationen aus Text, Aktion und Gesprächsführung, die zudem auch separat funktionieren muss - damit bestimmte Zielgruppen angesprochen werden und ein Networking untereinander funktioniert. Nur so provoziert man als Sender beim Empfänger den gewünschten Aha-Effekt!

Egal, ob es Automatisierungstechnik, Maschinenbau oder eine andere Industriebranche betrifft: alle wollen eine technische Kommunikation, die auf ein textliches Trittbrett basiert - sozusagen als Grundlage für die Kommunikation. Die technische Kommunikation funktioniert nur, wenn Aufmerksamkeit und Storytelling nachhaltig Vorteile verschaffen, die beide Seiten so zueinander bringen, dass eine Kernbotschaft verstanden wird.

Texte sind Türöffner. Und mit Technologie-Themen klingelt man. Derzeit passende Schlüssel sind Mechatronik, Systems Engineering/Software Engineering sowie die Aus- und Weiterbildung. Den Türrahmen bilden aktuelle Trends wie Smart Factory, IoT, autonomes Fahren oder Emobility.

Klassische Disziplinen wie Robotik, Handhabungs- und Montagetechnik sowie Antriebstechnik und Steuerungstechnik "bilden den Türrahmen" des Engineerings, das sich in Zeiten der Digitalisierung immer neu erfindet. Nur wer die Disziplinen mit der richtigen Portion Software beherrscht, kann in den Branchen glänzen.

Wichtig ist es, über "das Gute zu reden". Eine passende technische Kommunikation ist ein oft unterschätzter Faktor für Innovation, insbesondere für den konservativen Maschinenbau, der wahrlich kommunikativ zu egoistisch agiert, um dem Umfeld zu offenbaren, warum man so erfolgreich ist.

 

Kernmodule der Kho-mmunikation sind:

Aktive Pressearbeit

  • PR- und Marketingtexte sowie spezifische Textformate
  • Themenorientiertes Networking
  • Moderation und Gesprächsführung bei Events und Messen
  • Innovative Konferenzformen
  • Konzeption und Realisierung von Kongressen und Fach-Events
  • Textwerkstatt und modulare Textbausteine
  • Spezifisches Botschaften-Management inkl. Text- und Themenbrücken
  • Bewerbungen für Industrie-Awards
  • Nachhaltige Kommunikation mit Push-Pull-Effekt

 

Fazit: Eine technische Kommunikation funktioniert nur, wenn die bekannten fünf Axiome von Watzlawick erfüllt sind. Man kann nicht NICHT kommunizieren, egal, ob es sich um Alltagsthemen oder um einen technischen Zusammenhang handelt. Wichtig ist meines Erachtens die richtige Perspektive von jeweils Sender und Empfänger, um Verständnis zu erzeugen. Auf beiden Seiten!

Es gibt verschiedene Ansätze und Konzepte, wie sich eine Mensch-Mensch-Kommunikation in der Industrie erfolgreich gestaltet. Dabei ist alles ein Frage des Blickwinkels, der Gewohnheit und des Faktors Mensch, den es nur zu oft zu verändern gilt. Vorausgesetzt, man nutzt die richtige Terminologie und gewinnt die Aufmerksamkeit. Wissenstransfer und technische Kommunikation geht immer neue Wege. Genau wie die Technik selbst.